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Blog: Der Untergang der Klosteine

Auch sechs Jahre nach dem Start der Umlautdomains (offiziell IDN-Domains) kann man leider immer noch nicht von einer Brauchbarkeit selbiger sprechen. Nach dem sehr guten Start 2004 mit angeblich 600.000 Aufträgen allein für de-Domains gesellte auch ich mich irgendwann im Laufe des Jahres 2005 zu den Besitzern einer solchen Domain. Lange Zeit hatte ich keine passende Idee und die Domain lag deswegen brach. Es sollte nichts geschäftliches bzw. wichtiges sein, sondern eher ein Experiment. Dann kamen die Blogs und Anfang 2009 sprang auch ich mit blog.das-örtchen.de auf den Zug auf, um mir meine eigene kleine Knowledge Base zu schaffen.

Von Anfang an meldete ich das Blog über die Webmastertools bei Google an, reichte meine Sitemap ein und hoffte auf Besucher. Außer ein paar Treffern im Zusammenhang mit meinen Synology-Beiträgen tat sich bis heute jedoch nicht wirklich etwas. Deswegen meldete ich kürzlich meinen Feed bei FeedBurner an und bewarb mich bei Wikio.

Jedoch musste ich eigentlich ständig feststellen, daß ich bei Anmeldungen und diversen Online Prüftools (beispielsweise Wayback Machine) auf den Punycode ausweichen musste, der sich eigentlich hinter den IDN-Domains versteckt. Wobei ich dann meist nicht einmal sicher sein konnte, welche Variante denn funktionieren müsste, sofern keine von beiden ein Ergebnis brachte. Bis heute hab ich keine Ahnung, ob zumindest eine Seite des Blogs bei Google mit einem Pagerank versehen wurde oder nicht. Selbst im von einem Bekannten auf Basis von Django programmierten Blog sind Umlaute in Homepage-/E-Mail-Angaben bei Kommentaren nicht vorgesehen und auch große Projekte wie mein Lieblings E-Mail-Client Thunderbird 2 unterstützen Umlautdomains noch nicht komplett (beispielsweise in den Kontoeinstellungen).

Genervt entschied ich mich gestern, eine zweite Domain ohne Umlaute zu ordern. Am späten Nachmittag schüttelte dann das "ö" meines Örtchens seine "Klosteine" ab und ist nun offiziell unter blog-das-oertchen.de zu erreichen. Endgültig runtergespült hab ich sie jedoch nicht, sondern leite mittels 301er-Redirect auf die neue Domain um.

Fazit

Das Projekt Umlautdomain ist aus meiner Sicht gescheitert. Es kursiert einfach noch zu viel Software im Internet, die diese maximal als Punycode unterstützt. Somit kommt man im Normalfall nicht um eine weitere umlautlose Domain herum, damit man vor allem im Bereich E-Mail erreichbar ist. Scheinbar haben sich inzwischen auch viele Leute wieder komplett von IDN-Domains abgewandt, da es laut DENIC Ende 2007 nur noch 350.000 hiervon gab. Die Gründe findet man immer wieder in Artikeln: fehlende oder fehlerhafte Unterstützung beispielsweise in CMS-Systemen (04.02.2009), Google Analytics (20.10.2009) und Google AdWords (22.02.2010). Von den Problemen ausländischer Besucher bzw. Surfern mit englischer Tastaturbelegung will ich mal gar nicht reden.

Hallo! Bist du neu hier? Dann abonniere doch den RSS-Feed dieses nicht mehr ganz so stillen Örtchens, um über meine geistigen Ergüsse auf dem Laufenden zu bleiben. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich von FeedBurner per E-Mail über meine Ausscheidungen benachrichtigen zu lassen.

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