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Drupal: Möglichkeiten der Kommentar-Freischaltung

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Kommentar-Freischaltung beschäftigt und wie dies in Wordpress-Blogs gehandhabt wird. Grundsätzlich gibt es hierbei drei Möglichkeiten:

  • alle Kommentare werden sofort freigeschaltet
  • alle Kommentare werden moderiert
  • der erste Kommentar wird moderiert

Doch welche Methode ist die sinnvollste oder sollte man eventuell im Bereich der Drupal-basierten Blogs eine ganz andere Variante wählen?

Die Recherche

Ein Artikel auf metplex.de beleuchtet die drei Möglichkeiten und deren Risiken etwas genauer und kommt zu dem Ergebnis, daß die Freischaltung der Erstkommentare oder die sofortige Freischaltung (aus Sicht des Autors Peter) am besten funktionieren.

Auf Selbständig im Netz werden im Artikel Moderieren Sie noch und leben sie schon? die Vor- und Nachteile einer Moderation abgewogen und befunden, daß die Vorteile beispielsweise bei der Qualität überwiegen.

Im Upload-Magazin werden von Jan Tißler in Die Sache mit der Kommentarmoderation sieben Lösungen des Kommentar-Handlings mit ihren Vor- und Nachteilen besprochen und der sogenannte Vandalismus-Effekt näher erläutert, wobei mir persönlich die letzten drei Ansätze am meisten zusagen. So sollten aus meiner Sicht unpassende (oder gar beleidigende) Kommentare rigoros gelöscht werden, der Blogger selber in den Kommentaren beständig Präsenz zeigen und positive Kommentare (eventuell) besonders belohnt werden.

Auf Netzpanorama wird im Artikel Stammleser aufbauen durch Diskussionsbeteiligung und geschickte Kommentarmoderation sehr schön auf die Nachteile einer kompletten Moderation eingegangen. Ein Vertrauensvorschuss für Stammkommentatoren ist hierbei die Empfehlung des Autors Piet.

Die Lösung?

Drupal bietet normalerweise für anonyme Kommentare nur die Möglichkeit die Moderation immer an oder komplett aus zu schalten. Den Zwischenschritt (wie in Wordpress) mit einem zu moderierenden Kommentar gibt es leider nicht. Aus meiner Sicht wäre dies jedoch die sinnvollste Variante, da eine sofortige Freischaltung unweigerlich Spam und Vandalismus nach sich zieht.

Derzeit habe ich unter Einstellungen -> Aktionen eine Aktion "E-Mail senden..." erstellt und diese unter Strukturierung -> Trigger -> Lasche Kommentare dem Speichern eines neuen Kommentars zugewiesen. Alternativ gibt es hier jedoch leider nur das Zurücknehmen eines Kommentars und nicht die Bestätigung. Diese Variante der Umsetzung als getriggerte Aktion würde mir jedoch am meisten zusagen und deswegen habe ich diese im Rahmen eines eigenen Moduls umgesetzt. Abweichend von Wordpress kommen bei meinem Modul jedoch nur Stammleser, die sich unter Angabe des eigenen Blogs outen, in den Genuss der automatischen Freigabe nach vier manuellen Freigaben.

Beta-Tester gesucht!

Derzeit habe ich im Rahmen des Moduls folgendes umgesetzt:

  • Modul-Einbindung als getriggerte Aktion
  • Warnmeldung, wenn anonyme Kommentare derzeit nicht moderiert werden
  • Einstellbare Grenze für die manuellen Freigaben
  • Kommentarzählung auf Basis von Name, E-Mail und Homepage (Blog)
  • Unterdrückung der Moderationsmeldung für automatisch freigegebene Kommentare
  • Aufruf einer weiteren konfigurierbaren Aktion für automatisch freigegebene Kommentare (beispielsweise zur Ausgabe einer Meldung)
  • Aufruf einer weiteren konfigurierbaren Aktion für NICHT automatisch freigegebene Kommentare (beispielsweise zum Versenden einer E-Mail)

Wer Beta-Tester des Drupal-Moduls werden will, der soll sich bitte in den Kommentaren melden.

Zukunftsaussichten

Derzeit fehlt mir ein Modul, welches ein Kommentar-Abo für anonyme Benutzer im mehrsprachigen Umfeld anbietet und bestenfalls auch auf Basis von Aktionen umgesetzt wurde. Piet beschreibt übrigends sehr schön, wieso dieses Feature ein Must-Have für jeden Blogger ist.

Auch wäre es schön, wie von Piet in einem weiteren Artikel beschrieben, bei bestimmten Themen Kommentare immer moderieren zu können.

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Kommentare

Die Artikel schreibe ich gerne und in der Hoffnung, daß sie anderen Leuten Arbeit ersparen. Links zu anderen Websites gibt es allerdings nur, wenn es sich eindeutig um ein Blog handelt.

Wenn ich dann bei lastfm.de und Google Watchblog auch noch zwei vollgespammte Userprofile mit der gleichen URL finde, dann gibt es von mir keinen KOSTENLOSEN Link.

Was wir ausprobieren werden, ist Fragen zustellen, bevor ein Kommentar freigeschaltet wird, also in etwa wie "Hauptstadt von Deutschland"; dies hält den Großteil der Spammer schon einmal ab, und den Rest kann man später anschauen. Denke könnte gut funktionieren.

@Marcel: Hallo und willkommen in diesem Blog. Das Stellen von Fragen ist eine Variante der sogenannten CAPTCHAs. Häufig findet man beispielsweise die Variante mit einer kleinen Rechenaufgabe. Leider nimmt der Anteil der manuellen Spammer immer mehr zu und die Beantworten auch mal schnell eine Frage (sofern sie die Sprache verstehen).

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