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WordPress: Erfahrungen mit WP3 bei Host Europe

Seit einiger Zeit setze ich mich neben Drupal und CMS made simple, auch mit WordPress in der 3er Version auseinander. Ich habe zwar selber noch kein eigenes WP-Blog in die Wildbahn entlassen, musste jedoch gestern im Rahmen eines Kunden-Projektes eines auf Webspace bei Host Europe deployen.

Problem 1 Datenbank

Dummerweise existierte bisher noch gar keine Website und es war lediglich das WebPack® S 3.0 bei Host Europe bestellt worden, um die Domain zu reservieren und diese für einen Mail-Account zu nutzen. Nach einiger Flucherei stellte ich in der Produktbeschreibung fest, daß Datenbanken erst ab dem Paket M 3.0 verfügbar sind.

Problem 2 URLs

Nach noch mehr Flucherei musste ich bemerken, daß es htaccess-Features erst ab dem Paket L 3.0 gibt. Selbst der Kennwortschutz auf einem Testordner über das KIS war bei dem Paket S 3.0 wirkungslos.

Schönerweise ist der Wechsel in ein größeres Paket jedoch problemlos per KIS möglich und die neuen Features stehen nahezu sofort zur Verfügung. Zwei Paketwechsel später konnte ich somit den FTP-Upload durchführen, den Datenbank-Import machen und die "schönen" URLs erfolgreich testen.

Problem 3 Dateiberechtigungen

Da im Rahmen des Deployments keine Neuinstallation von WordPress stattfand, sondern eine fertige Installation auf einen anderen Server migriert wurde, musste ich per FTP diverse CHMODs ändern, damit beispielsweise Uploads in der Mediathek möglich sind. Eine schöne Übersicht bietet hierbei ein Blog-Beitrag auf spoony.ch. Ich habe lediglich noch den CSS-Dateien des verwendeten Themes den CHMOD 777 verpasst.

Problem 4 Updates

Im Gegensatz zu meinen vorherigen Tests bei all-incl wollte leider das Aktualisieren bzw. Löschen von Modulen über den Admin-Bereich (FTP-Methode) nicht klappen. Hier half der bei spoony.ch verlinkte Artikel auf LastManStanding.de weiter und so ergänzte ich in der Datei wp-config.php nachfolgende Zeilen:

putenv('TMPDIR=/is/htdocs/wpXXXXXX_XXXXXX/www/XYZ/wp-content/tmp');
define('WP_TEMP_DIR', ABSPATH . 'wp-content/tmp');

Die ersten beiden anonymisierten Angaben erfährt man wie im Artikel beschrieben im KIS unter Konfiguration -> Allgemeines -> Allgemeine Informationen. Die dritte Angabe ist nur nötig, wenn WordPress in einem Unterordner installiert wurde (beispielsweise sinnvoll wenn man die Domain darauf umbiegt).

Nach dem Anlegen des tmp-Ordners im Ordner wp-content mittels FTP (CHMOD 777), war nun ein Löschen von Plugins nach Angabe der FTP-Daten über den Admin-Bereich von WP3 möglich, jedoch wollte ich nicht das unsichere FTP nutzen und ergänzte noch nachfolgende Zeile unter den vorherigen:

define('FS_METHOD', 'ftpsockets');
define('FTP_SSL', true);

Fazit

Vor allem das Update-Problem hätte mich vermutlich zur Verzweiflung gebracht, wenn ich nicht zufällig genau in dem Moment den verlinkten Artikel gefunden hätte. Ich hoffe nur, daß die 128 MB Arbeitsspeicher des Pakets eine Weile reichen (sh. Probleme von Tanja).

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Kommentare

128MB Memory Limit müssten schon eine Weile reichen ;-)

Wenn ich für Kunden-Projekte Wordpress installiere, erlebe ich auch immer wieder lustige Überraschungen. Meistens scheitert es aber am Memory Limit. Es gibt tatsächlich noch Hoster, die ihren Kunden ein Maximum von 8MB zur Verfügung stellen *lacht*.

Ufff, 8 MB hab ich noch nirgends erlebt und ich will hoffen, daß ich auch nie einen solchen Hoster kennenlernen muss.

Manchmal wünsche ich mir echt weniger dieser "tollen" Überraschungen, aber na ja davon leben wir ja *grins*

Ja, über die fehlende htaccess-Unterstützung habe ich mich auch schon geärgert! ;-) Seit dem Wechsel von M auf L bin ich aber sehr zufrieden, vorallem was die Verfügbarkeit des Servers betrifft. Die 99,9% Uptime Garantie von Hosteurope habe ich mal spaßeshalber geprüft und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Nur 2 Minuten Ausfall im einem Monat.

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