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Webentwicklung: Deutsche Umlaute und cufón

Bisher habe ich in Webprojekten immer die Schriften von Big G benutzt. Leider haben Schriften wie die Josefin Sans im Firefox unter Windows oftmals (je nach Schriftgröße) eine sehr unschöne Darstellung, weswegen bei einem aktuellen Projekt eine Alternative her musste. Die Entscheidung fiel auf cufón, da hiermit optisch bessere Ergebnisse erzielbar sind.

Browser-Support

Laut offiziellem Wiki werden folgende Browser unterstützt, sofern die Verwendung von JavaScript für die jeweilige Website erlaubt wurde:

  • Internet Explorer 6, 7 und 8
  • Internet Explorer 9 Beta (seit Version 1.09i)
  • Mozilla Firefox 1.5+
  • Safari 3+
  • Opera 9.5+
  • Google Chrome 1.0+
  • iOS 2.0+
  • Opera Mini (bis zu einem gewissen Grad)

Das Problem

Aus meiner Sicht spricht somit nicht wirklich etwas gegen den Einsatz von cufón in aktuellen Projekten. Allerdings ergab sich ein Problem mit den deutschen Umlauten bei der Erstellung der nötigen Schriftdatei. Bei ersten Tests mit den Standardeinstellungen des Generators waren nämlich plötzlich alle Umlaute in den mit cufón angezeigten Texten verschwunden.

Nach ein paar kurzen Tests war schnell klar, daß man neben den 95 Zeichen von Basic Latin auch die 96 Zeichen von Latin-1 Supplement aktivieren muß. Leider zog dies eine erhebliche Erhöhung der Dateigröße von 58 KB auf 140 KB nach sich, womit ich nicht wirklich glücklich war.

Die Lösung

Glücklicherweise ist man nicht gezwungen alle 96 Zeichen hinzufügen, wenn man wirklich nur die deutschen Umlaute benötigt. Hierfür gibt es als letzten Punkt in der Box Include the following glyphs das Eingabefeld .. and also these single characters. Leider fehlt auf der Website jeglicher Hinweis auf die gewünschte Eingabeform und erst ein paar Tests später war ich schlauer.

ö, Ö, ä, Ä, ü, Ü, ß

Gibt man die gewünschten Zeichen einfach als kommaseparierte Liste an, so hat man bei 102 Zeichen eine Dateigröße von 67 KB. Im Vergleich zu den 140 KB des ersten Versuchs kann ich mit der hiermit verbundenen Ladezeit durchaus leben.

Fazit

Ich halte (je nach Anwendungsfall) cufón für eine würdige Alternative zu den Schriften von Big G. Nachteil ist natürlich, daß man bei kommerziellen Schriften eine Lizenz benötigt, die einen Einsatz im Web für derartige Zwecke erlaubt.

Wer sich weiter über cufón und die damit verbundenen Vor- und Nachteile informieren will, dem möchte ich zum Abschluss noch ein paar Links an´s Herz legen:

Ob @font-face oder Cufón – bei mir entscheidet Windows

Lesen Sie mehr über CSS bei www.michael-van-laar.de

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Kommentare

Hi, weil's grad so schön zu Deinem Thema passt: Google hat seinen Webfonts-Dienst komplett überarbeitet und bietet in diesem Zuge auch gleich um eine Vielzahl mehr Schriften an als früher. Ist aber scheinbar noch Beta, daher existieren beide Oberflächen derzeit noch parallel zueinander -> www.google.com/webfonts/v2

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