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Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Scheinbar wurden für das WordCamp 2011 kurzfristig noch ein paar Sessions eingereicht, da ich bei meiner letzten Prüfung gestern Abend einige Sessions an anderer Stelle wiederfand. Somit musste ich mich beispielsweise heute um 12 Uhr zwischen vier interessanten Sessions entscheiden und hatte im Laufe des Tages zwei Ausfälle ohne nutzbare Alternativ-Sessions.

10 Uhr - Session 1

David Decker:
"WordPress sprachfähig machen - Lokalisierung Kür oder Krampf?"

Präsentation auf slideshare.net

Meinung: Leider sehr allgemein und somit nichts neues für mich, deswegen haben vermutlich auch etliche Teilnehmer die Session verlassen. Ich habe mir lediglich ein paar Links aus dieser Session gezogen und bin sonst inhaltlich ziemlich entäuscht. Dies lag jedoch nicht am Vortragenden, sondern einfach daran, daß ich nicht wirklich zur Zielgruppe gehörte.

11 Uhr - Session 2

Vladimir Simovic:
"Geld verdienen mit WordPress"

Die Session ist leider still und heimlich ausgefallen, dadurch war auch nicht mehr genug Zeit einen Platz in Raum 1 für die Session "Hook me!" zu ergattern.

12 Uhr - Session 3

Torsten Maue:
"Linkaufbau für Blogs vereinfachen"

Meinung: Da ich mich bisher kaum mit der Thematik beschäftigt habe, konnte ich einige interessante Punkte aus der Session ziehen. Insgesamt gönnte uns Thorsten einen kurzweiligen und informativen Vortrag und ich möchte mich hiermit noch einmal herzlich bei ihm bedanken.

Empfehlungen:

  • RSS-Verzeichnisse in Kombination mit verkürzten RSS-Feeds
  • Automatisches Posten (Twitter, Delicious, Facebook & Co.) mittels ifttt.com
  • Sofern die Tasks nicht ausreichen, kann man beispielsweise Feeds mit Friendfeed zusammenfassen
  • Interne Verlinkung stärken KB Linker, SEO Smart Links
  • Andere Blogs als Referenz bei Link-Themen nutzen (Pingbacks)
  • Wertungsbuttons für die eigenen Besucher einbauen (zB Google +1)
  • Plugins nutzen eher weniger (zB SexyBookmarks), besser direkte Button-Integration
  • Alle Links nehmen (egal ob follow/nofollow und mich welchem Linktext)
  • Engagiert Euch sozial, damit bekommt man etliche Links an die man normal nicht herankäme
  • Artikel-Verzeichnisse sind immer noch nützlich (bedeuten aber Arbeit)
  • Free Blogs in Kombination mit Teasern auf Basis des eigenen RSS-Feeds nutzen
  • Aktuelle Themen verbloggen
  • Gerne mit seinen Thesen prvozieren

14 Uhr - Session 4

Gerrit van Aaken:
"Formular-Plugins im Vergleich"

Wegen Krankheit kurzfristig entfallen (wurde erst 10 Minuten nach dem offiziellen Session-Beginn bekanntgegeben). Stattdessen fand im Rahmen eine Gruppendiskussion zum Thema statt.

Plugins:

  • contactform 7
    (relativ mächtig, aber angeblich kompliziert)
  • formidable
    (scheinbar einfach zu konfigurieren, selbst von Kunden)
  • cforms II
    (sehr mächtig, kann wohl auch das Kommentarformular austauschen)
  • fast & secure contact forms
    (keine Erfahrungswerte)
  • gravity forms
    (kommerziell, aber scheinbar zu empfehlen)
  • tdo miniforms
    (nicht zu empfehlen)

Newsletter-Plugins gibt es wohl keine wirklich brauchbaren, deswegen lautete die Empfehlung MailChimp.

15 Uhr - Session 5

Alex Frison, Michael Preuß:
"Xtreme One Theme-Framework"

Das kommerzielle Framework bietet:

  • Umschaltung HTML5
  • Layoutauswahl (zB Spaltenanzahl) plus Layoutmanager für Sonderfälle
  • Widget-Headings einstellbar (zB h3 oder h5)
  • Geschwindigkeitsoptimierung mittel GZIP (JavaScript, CSS)
  • Einstellungen werden Childtheme-basiert gespeichert
  • Widget-Filter im Backend und Frontend (sogar Ausnahmen werden unterstützt)
  • Slider sind Widgets
  • Widgets sind per Klick duplizierbar
  • Post-Widget mit einstellbaren Spalten und Zeilen (beispielsweise für mehrspaltigen Text auf der Startseite)
  • Xtreme-Kurzfassung (eigene Excerpt-Funktion zusätzlich zur WordPress-Funktion)
  • Fancybox-Integration bietet einen aktivierbaren Automode
  • Erweiterte Galerie-Funktion mit Exclude-Möglichkeit direkt über die Mediathek

Es werden derzeit jedoch absichtlich keine CSS-Änderungsmöglichkeiten (beispielsweise Linkfarbe) geboten.

16 Uhr - Session 6

Walter Ebert:
"Bestehende WordPress-Seiten auf Multisite migrieren"

Präsentation auf slideshare.net

Eine allgemeine Vorgehensweise ist ungefähr wie folgt:

  • Multisite-Aktivierung in wp-config.php nötig
  • WordPress MU Domain Mapping Plugin zur Multisite-Konfiguration
  • Man kann Plugins für alle Blogs aktivieren (muss aber nicht)
  • Verzeichnis erstellen wp-contents/mu-plugins und Datei domain_mapping.php reinkopieren
  • wp-content/sunrise.php aus Plugin rüberkopieren und Aktivierung in wp-config.php ergänzen
  • Blogs erstellen und dann Domain Mappings konfigurieren
  • Es gibt ein Hauptblog mit den normalen DB-Tabellen (nicht löschbar)
  • Alle anderen Blogs erhalten neue Tabellen, was bei eigenen Themes und Plugins berücksichtigt werden sollte (!!!)
  • Server-Konfiguration per .htaccess oder VirtualHost-Einstellungen
  • Benutzernamen können nur 1x vergeben werden (!)
  • Die Uploads landen für alle Unterblogs in einem speziellen Ordner (separat pro Blog)
  • Hier ist bei einem Daten-Import entsprechende Nacharbeit erforderlich
  • Uploads werden pro Blog konfiguriert
  • Child-Themes sind eventuell für Multisite-Installationen zu empfehlen
  • Dateien robots.txt und sitemap.xml nicht statisch ablegen, diese sollte WordPress dynamisch (pro Blog) generieren

Für Developer gilt folgendes:

  • Als Download-Funktion ist wp_remote_fopen() zu empfehlen
  • is_multisite()
  • global $wpdb, $table_prefix
  • plugins_basename(__FILE__)
  • plugins_url(), nicht WP_PLUGIN_URL
  • WP_PLUGIN_DIR
  • content_url(), nicht WP_CONTENT_URL
  • WP_CONTENT_DIR

Meinung: Ein relativ technischer Vortrag genau nach meinem Geschmack, aus welchem ich einige wichtige Infos für meine derzeitige Theme-Entwicklung gezogen habe.

Fazit

Ich habe mich bei meinem ersten Barcamp oftmals im Zusammenhang mit den wichtigen Kleinigkeiten ziemlich aufgeregt, da alle Developer-Sessions bis auf "Hook me!" entfallen sind und ich an letzterer wegen Platzmangels nicht teilnehmen konnte. Teilweise liefen vier interessante Sessions gleichzeitig und dann fand sich hingegen keine einzige sinnvolle. Hier fand ich die Planung ziemlich unglücklich. Da man sich vorab für Sessions über die Gruppenfunktion eintragen konnte, wäre mehr möglich gewesen.

P.S.: Die Verpflegung war echt gut und war als einziger Punkt der Veranstaltung rundum gelungen.

Insgesamt kann ich mit wenigen Ausnahmen nur folgenden Twitter-Meinungen zustimmen:

Alexander Kaiser: "Also Leute, irgendwie ist das alles nix. Schade eigentlich... hab wirklich mehr erwartet bzw. mehr Vorbereitung bei Präsentationen."

Der Strengst aka DNK: "Kenne inzwischen drei Sessions die Mangels Sessionleiter nicht stattgefunden haben! Mir als Sessionsleiter wäre das superpeinlich!"

Lutz Schröer: "Mein Kurzresümee zum WordCamp 2011 in Köln: Für Entwickler eher langweilig, war mehr eine Veranstaltung für Webdesigner und Blogger."

Weitere Meinungen

  1. Wordcamp 2011 in Köln - Nicht meine Veranstaltung
  2. WordCamp Köln 2011 Recap und Folien zu WordPress & SEO
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  9. WordCamp 2011
  10. WordCamp 2011 in Köln (eine Zwischenbilanz)
  11. Fazit: WordCamp Köln 2011
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  21. Wordcamp 2011: Nicht Fisch, nicht Fleisch #wck11
  22. WordPress.com individualisieren – Slides zum Vortrag
  23. Wordcamp

Nachtrag

Ich hätte mir lieber die Gruppendiskussion gespart und "WordPress für Link-Netzwerke" besucht, zumindest hört sich das in den diversen Veranstaltungs-Recaps ziemlich interessant an.

Nachtrag 25.09.2011

Es sind wohl insgesamt vier Sessions ausgefallen, da ich gerade vom Ausfall der Session “Bloggen: Zwischen Belanglosigkeit und Diskussionswürdigkeit” gelesen habe und auch hier fehlte wieder eine zeitnahe Benachrichtigung.

Nachtrag 05.10.2011

Da heute die offizielle Übersicht mit Links zu Blogeinträgen, Fotos, Folien zum WordCamp 2011 erschien, hab ich mir die Mühe gemacht und die relevanten Links ergänzt.

Meinungen:

Slides:

Podcasts:

Fotos:

Nachtrag 14.10.2011

Meinungen:

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Kommentare (5)

Re: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Ich hatte selber vorgehabt eine Session zu leiten. Ich konnte jedoch aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen und denke dafür sollte man auch Verständnis haben, schließlich wollte man sich selbst die Zeit nehmen und anderen dort etwas erklären und eine Diskussion führen.

Für nächstes Jahr hoffe ich, dass nichts dazwischen kommt.

Re: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Klar habe ich grundsätzlich Verständnis für so etwas und würde genau aus dem Grund derzeit selbst keine Session halten. Es kam nur leider in Köln sehr gehäuft vor und betraf nahezu alle Developer-Sessions, wegen derer ich 480 km angereist war.

Ich bin jedoch nächstes Jahr auch wieder als Teilnehmer dabei und hoffe, daß es dann besser läuft.

Re: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Hallo Jan!
Danke, dass du dennoch an meiner Lokalisierungs-Session teilgenommen hast, auch wenn ich leider deine Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Allerdings finde ich das auch schade, wenn man einfach ohne jegliches Feedback an den Sessionhalter, dann sowas wie hier öffentlich verbreitet. Auf WordCamp.de konnte man zu jeder Session im Session-Forum vorher Fragen stellen etc., das hat leider niemand genutzt (wie wohl bei keiner Session...). Aus meiner Sessionbeschreibung ging eigentlich schon hervor, dass es mehr ein Überblick wird.

Was hättest du dir denn konkret gewünscht für die Session oder überhaupt zu dem Thema?

Leider hat bis auf einen Teilnehmer niemand die Möglichkeit für Fragen, Kritik und sonstiges Feedback während oder nach der Session genutzt. Wie bitte soll ich was ändern, wenn keine Feedbackmöglichkeit genutzt wird?

Viele Grüße, David

Re: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Da das mein erstes BarCamp war, bin ich ehrlich gesagt etwas unbeleckt an die Sache herangegangen. Ich hatte mich zwar in die für mich interessanten Gruppen eingetragen, aber dieses Feature wurde ja leider auch relativ wenig genutzt (zB hätte man hierüber E-Mail-Benachrichtigungen bei Session-Ausfall umsetzen können).

Meine Kritik geht auch eher Richtung Orga als Richtung der Leute, die sich vorne ans Pult trauten. Hier fehlte einfach eine vernünftige Begrüssung mit genauerer Vorstellung der Sessions (Inhalt, Umfang und Zielgruppe), wie sie laut einem Gespräch mit Torsten normalerweise üblich ist. So hätte man als Teilnehmer besser selektieren können und als Vortragender die negative Erfahrung eines Teilnehmerschwunds minimieren können.

Auch war vorher nie wirklich klar, wie fest die Sessionstermine nun wirklich waren (und waren sie bis Freitag ja auch nicht). Somit konnte man sich nie wirklich sicher sein, ob man eine Session überhaupt sehen kann und hat sich somit auch nicht eingebracht.

Kritik hätte bei Deiner Session auch nichts gebracht, da ich einfach die falsche Zielgruppe für den Vortrag war. Zudem war leider die Session-Planung so eng, daß ich nichtmal Zeit dafür gehabt hätte (war man nicht 15 Minuten vor Session-Beginn beim Raum, musste man sich mit den Rest-Plätzen ohne Steckdose begnügen). Hier wäre es meiner Meinung nach besser eine Stunde für Vortrag und Diskussion einzukalkulieren und 30 Minuten für Kritik, Umzug und Aufbau. So hätten Dir auch keine 15 Minuten gefehlt, wo bestimmt noch eine interessante Diskussion zu Stande gekommen wäre.

Ach ja um Deine Frage zu beantworten, ich hätte mir als Programmierer mehr zur eigentlichen Vorgehensweise gewünscht (Vorbereitung/Planung, Umsetzung und vor allem Fallstricke hierbei). Wobei mir die Praxisbeispiele schon relativ gut gefallen haben.

P.S.: Ich habe den Punkt mit der Zielgruppe nun auch noch einmal im obigen Beitrag ergänzt.

Re: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders

Als Ergänzung zu den Formular-Plugins wäre vielleicht noch das Grunion Kontaktformular zu erwähnen, was auf WordPress.com benutzt wird und was auch als Plugin existiert:

wordpress.org/extend/plugins/grunion-contact-form

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