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PHP: Mein Micro-Framework MoreGlue

Viele Webentwickler greifen früher oder später zu einem Framework, um ihre Arbeit zu beschleunigen und sich wiederkehrende Schritte zu sparen. Doch Frameworks gibt es wie Sand am Meer, eine Entscheidung für ein spezielles Framework fällt also oftmals schwer. So umfasst beispielsweise die PHP Framework Matrix derzeit über 60 Einträge und es gibt bestimmt noch wesentlich mehr Auswahlmöglichkeiten, die nicht so bekannt sind. Legt man sehr strenge Kriterien (z.B. bezüglich Aktualität und Dokumentation) an, so bleiben laut einer Liste von Josh Lockhart immer noch 15 Full-Stack Frameworks und vier Micro Frameworks zur Auswahl über.

Meine Entscheidung

Frameworks selbst sind noch kein fertiges Programm, sondern stellen einen Rahmen zur Verfügung, innerhalb dessen man als Entwickler eine Anwendung erstellt. Je nach Framework kann dieser Rahmen ziemlich einengend sein. Meine bisherigen Erfahrungen mit den Giganten Zend Framework (Version 1.72) und Symfony (Version 2.0) zeigten, daß Full-Stack Frameworks nicht wirklich meiner persönlichen Vorgehensweise entsprechen und mich zu sehr einengten. Sie besitzen zudem eine ziemlich steile Lernkurve, sofern man die internen Zusammenhänge verstehen möchte.

Insgesamt gefiel mir Symfony 2 jedoch relativ gut, weswegen ich darauf verzichte mir Alternativen wie FuelPHP oder Laravel näher anzusehen (via AXZM). Stattdessen möchte ich mir in nächster Zeit einmal das Micro Framework Silex anschauen, welches auf Komponenten von Symfony 2 basiert und vom gleichen Hersteller betreut wird. Doch zuvor interessierten mich die Symfony-Interna und so begann ein "kleines" zeitfressendes Abenteuer.

Mein neues Projekt

Angetrieben von Punkte 4 aus dieser Liste von 10 Punkten für den Einsatz von PHP-Frameworks und einer Artikel-Serie von Fabien Potencier zum Aufbau eines eigenen Frameworks auf Basis von Symfony 2-Komponenten begann ich damit, mein eigenes Micro Framework MoreGlue zu entwickeln.

Dieses Framework dient hauptsächlich Lernzwecken. So will ich beispielsweise:

  • die wichtigsten Symfony 2-Komponenten näher kennenlernen.
  • besser verstehen, wie einzelne Komponenten ineinander greifen.
  • eine Kombination mit "nicht-Symfony" Komponenten testen.
  • ausprobieren, wie gut die Komponenten ohne Full-Stack Framework noch verwendbar sind.
  • mehr Erfahrungen mit Composer und Packagist sammeln.

Ich werde MoreGlue so weit entwickeln, daß ich es tatsächlich produktiv anwenden kann und dann entscheiden, ob ich lediglich eine finale Version veröffentliche oder das Thema weiterverfolge und Silex vergesse.

Zwischenfazit

Nach ein paar Wochen Entwicklung kann ich bereits ein erstes Zwischenfazit ziehen. Da ich Wert darauf lege, die wichtigsten CLI-Kommandos von Symfony 2 auch in MoreGlue nutzbar zu machen, kotzt es mich aktuell gewaltig an, daß man für diese Kommandos meistens spezielle SymfonyBundles installieren muss. Diese Bundles sind jedoch nicht wirklich für den Einsatz einzelner Komponenten, sondern für die Benutzung des kompletten Frameworks gedacht. So installiert man dann etliche Abhängigkeiten, die man bei einer etwas anderen Umsetzung der Kommandos gar nicht benötigen würde.

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